42

Es gibt Tage, die sind komplett auf links gedreht.

Wenn es so langsam auf den Winter zu geht, klirrende Kälte von einem auf den anderen Tag, die mich daran erinnert, ich könnte dem Chaosprinzen mal wieder etwas Warmes stricken, dann verschwimmt mir der Kalender vor den Augen. Nur noch ein bisschen Warten, dann ist Weihnachten.

Nachts sinken die Temperaturen bedrohlich nah an die Null, „kalt ist es geworden“, stellt die Suppenfreundin verwundert fest, als habe sie etwas völlig anderes erwartet.

Manche Tage sind auf links gedreht. Dann beginnt der Geist den Sinn des Lebens zu hinterfragen und stellt die abenteuerlichsten Theorien auf.

Ich könnte glatt den Aluhut nehmen, bei so vielen verschwurbelten Hypothesen über unser Dasein, die mein Verstand heute produziert hat.

Fest steht, dass die Platitüden meiner Jugend nicht mehr funktionieren. Das liegt vielleich daran, dass sich für jeden noch so schönen Sinnspruch mindestens zwei finden, die das genaue Gegenteil behaupten.

Die absolute Wahrheit scheint es also nicht zu geben, und ich denke, D.Adams kam ihr mit 42 schon ziemlich nah.

Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären. Woher wir kommen. Wohin wir gehen. Und warum wir eigentlich hier sind.

Wir sind wohl einfach, die meisten von uns sowieso ohne jeden Sinn. Wir verteilen Fußstapfen und Handabdrücke auf einem langsam seine Bahn ziehenden Planeten. Und das muss mir für heute einfach reichen.

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Abgang

Er sagte, er möchte auf der Bühne sterben. Sie war nicht überrascht, hat er sein Leben doch auch auf der Bühne gelebt.

Er hatte sie nach Jahren überraschend aufgesucht, kurz bevor es zu Ende mit ihm ging. Hatte sie gebeten, bei ihm zu bleiben. Seine Angst vor dem Sterben. Welch eine Zumutung, sie darum zu bitten. Er wird gehen und lässt sie zurück – in tiefer Betroffenheit und reicher um eine traumatische Erfahrung.

Sein Leben war wie jedes, ein Stolpern und Aufrappeln, das übliche Auf und Ab, angefüllt mit passenden lateinischen Zitaten für alle denkbaren Gelegenheiten. Kein einfacher Mann. Mehr so die komplexe Persönlichkeit eines Künstlers ohne nennenswerte Kunst.

Sie hätte ihm diese Bitte ja abschlagen können. Zeit Lebens schlagen wir Bitten unserer Mitmenschen aus. Selbst dann, wenn wir nicht „Nein“ sagen können. Sie hätte sich der Situation unter irgend einem klug erdachten Vorwand  entziehen können, seine Zeit war schließlich terminiert. Aber Sterbenden  schlägt man keine Bitte mehr aus, und darauf hatte er gebaut. Der letzte Wille wird respektiert, und ist er noch so unverschämt.

Wo sterben eigentlich Tiere? Auf dem Spaziergang durch den Wald müsste man allerlei Leichen begegnen. Aber abgesehen von Unfallopfern sieht man selten einen toten Hirsch, Igel oder Hasen. Es müsste tote Vögel regnen bei der Artenvielfalt, die über den Himmel fliegt. Und wo begraben Meerestiere eigentlich ihre Toten?

Jedenfalls blieb sie bei ihm. Sie brachte ihn sogar auf die Bühne des örtlichen Karnevallsvereins. Es war tiefste Nacht, der gute Mensch, der ihnen das Vereinshaus aufschloss, hatte noch seinen Schlafanzug an. Seine Jacke achtlos darüber gezogen, denn es war kalt. Er konnte nicht mehr stehen, deshalb brachten sie ihm einen Stuhl. Ein Spot erleuchtete sein hässlich verzerrtes, gelblich verfärbtes Gesicht. Er begann zu rezitieren.

Wie friedlich einem die Welt erscheint, nachts, wenn das Alltagsrauschen langsam abebbt, das Dorf zur Ruhe kommt. In der Nachbarschaft hat jemand den Kamin angezündet, feiner Duft von verbrennendem Holz füllt die Luft. Die Straßen sind leer und doch alle paar Schritte beleuchtet, die Kegel warmen Lichts überschneiden sich, und über allem scheint ein barmherziger Mond. Wie still es doch wird.

Natürlich ergab es keinen Sinn mehr, was er rezitierte. Vereinzelte Textfetzen längst vergessener Inszenierungen drittklassiger Schauspielhäuser, die ihm jetzt wie Seifenblasen aus seiner Erinnerung auftauchten. Er aber gab seine letzte Vorstellung. Auf der ausgetretenen Holzbühne eines lokalen Karnevallsvereins vor einem leeren Saal.

Sie lauschte ergriffen. Viel später würde sie sich fragen, weshalb, von allen Menschen, die ihn kannten und bewunderten, er ausgerechnet sie auserwählt hatte. Jetzt ging es ihr aber nicht darum. Auch nicht um das, was er sagte. Wie er es sagte. Sie sah einem Sterbenden dabei zu, wie er sich seinen letzten Wunsch erfüllte. Sie war tief bewegt und ein wenig stolz darauf, dass ihr die Idee mit der Vereinsbühne gekommen war.

Manchmal lässt der Tod auf sich warten. Selten lässt er Manchen sogar wieder von der Schippe springen. Nicht so bei ihm. Mitten im Satz brach er zusammen. Er sackte einfach zu Boden, wie eine Marionetten, der man die Strippen durchgeschnitten hat. Dumpf das Geräusch, als sein Kopf auf die Holzdielen krachte.

Wir beerdigen unsere Toten nicht selbst. Wir heben kein Loch irgendwo aus, wickeln sie nicht in Leichentücher,  bauen keine Scheiterhaufen. Die fachgerechte Entsorgung eines toten Körpers übernehmen Menschen, denen der Tod ihr täglich Brot ist.

Sie eilte zu ihm, aber er war vermutlich schon tot, noch bevor er auf dem Boden aufschlug. Vorsichtig bettete sie seinen Kopf auf ihrem Schoß. Tränen liefen ihr über das Gesicht und tropften auf sein dünnes Haar. Der gute Mensch im Schlafanzug rief den Rettungswagen.

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Heimweh

Ich mag keine nächtliche Kälte und herbstlichen Sprühregen. Ich mag die Sonne nicht, die mich blendet und doch nicht wärmt. Der Kälteeinbruch Ende Oktober geht ohne tobende Gewitter irgendwann über in stillen Schneefall, und es wird Winter. Ich mag keinen matschigen Herbst.

Ich lese keine Bücher mehr und schaue nicht fern, ich breche zu leicht in Tränen aus. Selbst Werbung für Waschmittel appelliert rührselig an unsere Gefühlswelt. Epochale Filme längst vergessener Leinwandlegenden erinnern mich an die Vergänglichkeit. Zeit trägt alles ab. Unter ihrem Ticken bricht der härteste Felsen. Ich höre keine Musik mehr. In der Stille der Dunkelheit lausche ich dem gleichmäßigen Atem.

Es muss nicht warm sein, um schön zu sein. Es muss nicht in Farbe sein und nicht in Dolby Digital.  Es soll nur nicht hier sein. Und nicht jetzt.

Irgendwo steht jetzt ein Engel, aus feinstem Marmor kunstvoll gestaltet, und bewacht den Aufgang zu einer Brücke. Die Arme über der Brust gekreuzt, die Augen fest geschlossen. Von fern hört man das Geräusch, das ein Wagen macht, wenn man den falschen Gang erwischt.

Und ich friere.

 

 

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Kindergeburtstag

Und morgen um halb drei fallen Horden Kinder in mein Haus.

Wie funktioniert ein Kindergeburtstag?

An meinen trafen meine Mutter und ich uns vormittags am Hausaltar zum Beten. Gedacht wurde meiner Schwester, ohne die ich nicht Teil dieser Familie geworden wäre. Sie starb an ihrem zweiten Geburtstag, was ein Jahr danach auch mein Geburtstag wurde.

Es gibt Trauer, die erwirbt man. Und es gibt Trauer, die man erbt.

An meinen Geburtstagen weinten wir vor der Ikone Jesu um das Leben meiner Schwester. Meist zog meine Mutter sich dann zurück, um in Stille weiter zu trauern. Ich ging in mein Zimmer und versuchte zu lesen.

Wie funktioniert nun also ein Kindergeburtstag?

Ich war nur selten zu welchen eingeladen worden, und wenn doch, dann schnitt ich aus lauter Unsicherheit kaum etwas mit. Meist fand man mich neben den Kuchenresten, denn ich war praktisch immer hungrig.

Ein Kindergeburtstag will gut vorbereitet sein. Meist kann man zwar die beste Vorbereitung nach der ersten Viertelstunde schon in die Tonne treten, aber darauf verlässt man sich keinesfalls vorher.

Der gängige Kindergeburtstag dauert drei Stunden. Eingebürgert hat sich die Zeit zwischen halb drei und halb sechs. Nicht fehlen darf das Flaschendrehen zum Geschenkeauspacken, diverse Spiele wie Elefanten füttern oder Topfschlagen, blinde Kuh oder Stoptanz, und natürlich eine Schatzsuche.

Fixpunkte sind das Kuchen Essen gegen Drei und das Abendessen um Fünf. Alles andere wird drum herum gebastelt.

Wen lädt man ein?

Später, als ich schon etwas älter war, hatte ich Mühe, die Leute dazu zu überreden, zu meiner Geburtstagsfeier zu kommen. Meist fand sich eine bunt gemischte Handvoll Einsamer ein, die einander nichts zu sagen hatten. Einen Kuchen gab es nicht.

Man fragt das Geburtstagskind, wen es einladen möchte. Dann schreibt man gute drei Wochen vorher hübsche Einladungskarten, auf denen neben dem Motto und der Telefonnummer für die Zusage auch steht, wie sehr man sich auf den anderen freut. Dann verteilt man die Einladungen selbstbewusst an die Eingeladenen. Meist sagen sie zu.

Noch später habe ich aufgehört zu feiern. Ich nahm telefonische Glückwünsche von Tanten und Bekannten hin und widmete mich ansonsten dem Alltag. Ich fand, es gäbe nichts zu feiern.

Es hat sich eingebürgert, den Gastkindern beim Abholen ein kleines Geschenk in die Hand zu geben. Meist ist es ein Tütchen mit Süßigkeiten und etwas Spielzeug, das ihr Kommen wertschätzen und sie an die Feier erinnern soll.

Heute feiere ich meine Geburtstage nachmittags mit einer Handvoll echter Freunde. Es gibt Kaffee und Kuchen und ein paar gute Gespräche. Am Vormittag meines Geburtstags fahre ich in die Kirche, zünde eine Kerze an und gedenke meiner verstorbenen Schwester. Es gibt eben Trauer, die man erbt.

 

 

 

 

 

 

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Vera

Und inmitten der Vorbereitungen auf den Geburtstag des Chaosprinzen starb meine Tante, und meine Schwester wollte es mir nicht sagen.

Ich habe viele Tanten. Bei uns zählen alle Cousins und Cousinen als Brüder und Schwestern, ganz egal, über wie viele Ecken. An wen man sich erinnert, der zählt zur engeren Familie.

Meine Tante war alt. Sie muss an die 90 geklopft haben. Sie war unverheiratet geblieben und lebte bei ihrer Schwester, meiner anderen Tante. Die letzten drei Jahre ihres Lebens war meine Tante völlig dement. Sie erkannte kaum mehr jemanden um sich herum und wusste die meiste Zeit über nicht, wo sie sich eigentlich befand. Meine Tante hat in den letzten Jahren ihres einsamen Lebens nur noch viel Arbeit gemacht.

Wenn man in einem so hohen Alter stirbt, dann ist kaum jemand mehr übrig, der um einen trauert. Für die Familie war ihr Tod abzusehen, und statt unseres Beileids tauschen wir Floskeln aus: Na ja, gut, Sie war eben auch alt und hatte doch ein gutes Leben, und irgendwie musste es doch auch so kommen. Schließlich ist das doch unausweichlich.

Meine Schwester konnte absehen, dass die Beerdigung auf den sechsten Geburtstag meines Sohnes fallen würde. Deshalb behielt sie es für sich.

Meine Tanten und Onkel sind alt. Zumindest die, denen vergönnt war, ein hohes Alter zu erreichen, und für meine Brüder und Schwestern ist das kein Segen. Ich weiß das, denn mich hat die Pflege meiner Mutter damals an den Rand meiner eigenen Existenz geführt. Jetzt steht meine Schwester vor dem Kräftebankrott. Eine gestorben, noch zwei zu pflegen. Seit Monaten schon kann S. keine drei Sätze mehr zusammenhängend sprechen, seit Monaten mache ich mir Sorgen um sie.

„Unsere Schwester ist eben starrsinnig“, sagt die Schwester M. aus Amerika gestern am Telefon. „Sie möchte einfach immer alles unter ihrer Kontrolle haben, da kann man ihr gar nicht helfen.“ Wochenlang hatte ich versucht, sie ans Telefon zu kriegen, um mit ihr über S. zu reden. Und darüber, dass S. seit mehr als drei Jahren neben ihrer eigenen auch noch M.s Mutter betreut. Und meine Tante.

„Die ist ja nun gestorben“, sagt M., und: „jetzt wird das ja hoffentlich alles leichter für S.“

Der Chaosprinz war nach einem wunderschönen, herrlich anstrengenden Geburtstag in tiefen Schlaf gefallen, als ich gestern S. anrief. „Du hättest morgen davon erfahren“, sagt sie und ist unendlich müde. „Du weißt, ich bin in zwei Stunden bei dir“, sage ich, aber ich weiß, dass sie das nicht erreicht. „Sie war eben alt“, sagt S.

Nach dem Telefonat bleibe ich noch ein wenig draußen sitzen. Die Nachtluft ist kühl und frisch, Wolken hängen den Himmel ab und verdunkeln das Mondlicht. Und ich nehme mir bewusst einen Moment lang die Zeit zu trauern.

Irgendwo habe ich noch das Kinderbild der Tanten, wie sie mit meiner Mutter auf einer kleinen Brücke iegendwo in Südserbien stehen. Das muss Mitte der 30er aufgenommen worden sein.  Die drei Schwestern haben das Foto als rüstige Rentnerinnen 2000 noch einmal nachgestellt. Zwei von ihnen gibt es jetzt nicht mehr. Und die dritte…

 

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Allwettergrippe

Nichts anzufangen mit mir seit einigen Tagen. Der Kopf schmerzt, der Hals kratzt, die Glieder tun weh – ich bin erkältet.
Kein Drama, meint der Chaosprinz und zerrt mich ungeduldig aus den Federn.

Doch Drama, halte ich dagegen, aber wie soll ich dem Kind erklären, dass Mamas Beine im Moment nicht so recht wollen, dass das Wasser sich staut und selbst die Handgelenke auf doppelte Breite anschwellen. Wie soll ich ihm zwei hoch komplizierte, seltene chronische Erkrankungen erklären, von denen ich selbst erst erfahren habe, seit sie mich betreffen. Die Erkältung, so könnte ich dem Kind jetzt erklären, die kommt einfach nur noch oben drauf.

Der Chaosprinz zeigt kein Verständnis.  Er lässt keine Gnade walten. Der Chaosprinz findet, es sei einfach zu wenig los bei uns. Es regnet wie im November. Es schüttet nicht, aber feiner Nieselregen nebelt das Haar und die Klamotten ein. Ich friere. Selbst mit einer Wärmflasche und unter der schweren Daunendecke ist mir kalt. Der warme Tee ist nur bedingt hilfreich.

Der Chaosprinz langweilt sich. Selbst vor der Legokiste und mit eingeschalteter Kindersendung ist er genervt. Er möchte nach Legoland. Ins Phantasialand. Ins Hallenbad. Oder auf den Mars. Der Chaosprinz möchte einfach jetzt nur nicht hier sein in seinem unfreiwilligen Hausarrest, und wer könnte ihm das verdenken.

Ich lese derweil in einem Buch darüber, wie man herausfinden kann, wer man wirklich ist. In dem Buch steht drin, dass da niemand einem mit helfen kann, herauszufinden, wer man wirklich ist. Diese Erkenntnis passt in einen Satz, und neu ist sie auch nicht, aber da niemand so recht weiß, wer er wirklich ist, lässt es sich wirklich prima verkaufen.

Nichts los mit mir seit einiger Zeit. Ich taumele unter der Last meiner Emotionen, schwanke wie ein betrunkener Teenager. Manchmal erdrückt von Schmerz, manchmal überwältigt von Freude. Erinnerungen passieren den Tag, kreuzen die Schwerter, und das, was als Funke überspringt, entfacht ein Feuer, das nicht gelöscht werden kann. Allenfalls erstickt.
Was ist das nur, was Nostalgie ausmacht? Als sei früher alles besser gewesen.

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Herbststerben

Es gibt Wochen, die dürfte es nicht geben.

Die Ereignisse der einzelnen  Wochentage verschwören sich zu dem einen Zweck: um mir zu zeigen, an welchem Punkt ich eigentlich in meiner Menschwerdung stehe. Begegnungen aus einer längst verdrängten Zeit, meine Träume sind tief wie der Ozean, und ich tauche ohne Luft.

Längst schon fürchte ich mich vor meinen Worten, die so verräterisch sein können. Aber längst schon gibt es mich auch in einer anderen Version.

In einigen Tagen hat der Chaosprinz Geburtstag. Er wird sechs Jahre alt, und ich kann sehen, wie schwer es ihm fällt, seine ersten Schritte in einen neuen Abschnitt zu gehen. Es ist wie noch einmal Laufen Lernen, diesmal aber auf festen Pfaden, die von größter Unsicherheit geprägt sind. Und seine Mutter kann ihm nicht helfen, hat sie selbst diese Pfade doch nie betreten.

Aus so einer Woche entlässt mich dieser Sonntag in die Gewissheit, dass nichts ist, wie die Erinnerung es mir jahrelang zurecht gelegt hatte.

Trügerisch ist die Herbstsonne, sie scheint hell und freundlich, doch ihr Licht gibt keine Wärme mehr. Sie hat sich von uns entfernt. Ein buntes Sterben hängt in den Bäumen, fröhlich fast. Der Winter kommt, kalt und klar und ohne Sonne, und das Einzige, was jetzt noch zählt, ist die Erinnerung an ihre Wärme.

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